Screens und Medien

Alles, was du hochlädst, liegt genau einmal in der Mediathek. Displays verweisen nur darauf. Dasselbe Bild auf vier Geräten ist also vier Mal derselbe Eintrag und nicht vier Dateien.

Die Mediathek#

Du öffnest sie über das Bildsymbol in der Werkzeugleiste. Oben filterst du nach „Alle“, „Bilder“, „Clips“ und „Ton“, daneben suchst du. Jeder Eintrag hat ein Menü mit „Gross ansehen“, „Umbenennen“ und „Entfernen“. Beim Entfernen steht gleich dabei, wie oft das Medium im Projekt aufliegt.

Achtung

Entfernen nimmt das Medium auch von allen Displays, aus der Szene und von der Tonspur. Ein freies Bild, das nur aus diesem Medium besteht, verschwindet ganz.

Hochladen#

Zieh Dateien einfach irgendwo ins Editorfenster, oder wähl sie in der Mediathek über „Dateien“. Eine Datei, die schon im Bestand liegt, wird erkannt und nicht doppelt abgelegt. Jede Datei darf bis zu 25 MB groß sein.

Art Formate
Bilder PNG, JPG, WebP, AVIF, GIF oder BMP
Videos MP4, WebM oder MOV, nur im Film
Ton MP3, M4A, WAV, OGG oder FLAC, nur im Film

Große Bilder verkleinern wir vor dem Hochladen auf höchstens 4096 Pixel an der längsten Kante. Das reicht für jedes Display und für Exporte in 4K mit Luft. HEIC-Fotos vom iPhone liest außer Safari kaum ein Browser, speichere sie besser als JPG oder PNG.

Screenshot aufs Display#

  1. Das Gerät auswählen.
  2. In der rechten Spalte unter „Screenshot“ auf „Hinzufügen“ klicken. Die Mediathek öffnet sich mit dem Gerät als Ziel.
  3. Einen Eintrag anklicken oder eine neue Datei hineinziehen. Der Dialog geht zu, sobald das Bild aufliegt.

Im Standbild hat ein Display genau ein Bild, der Knopf heißt dann „Austauschen“. Im Film kann ein Display mehrere Bilder oder Clips nacheinander zeigen, und jedes bekommt „Von“ und „Bis“ in Sekunden. Solange du nichts einträgst, teilen sie sich den Takt gleichmäßig.

Einpassung#

Passt das Seitenverhältnis nicht genau, entscheidet „Einpassung“ unter der Liste.

Einstellung Was passiert
Automatisch Kleine Abweichungen füllen das Display, größere werden eingepasst.
Füllend (beschneidet) Das Bild füllt das Display, was übersteht, wird abgeschnitten.
Einpassend (Balken) Das ganze Bild ist zu sehen. Den Rand darum füllt eine verwischte Fassung desselben Bildes.

Webseiten auf Laptop und Monitor#

Auf MacBook und Studio Display behandelt Showoff ein Bild als Webseite. Es behält seine volle Breite und beginnt oben, unten wird gekürzt oder der untere Rand ruhig verlängert. Ein Screenshot in 16:9 passt so auch auf das 16:10 eines MacBooks, ohne dass links Logo oder Seitenleiste abgeschnitten werden.

Statusleiste und Menüleiste#

Bei Telefonen zeichnet „Statusleiste ersetzen“ Uhrzeit, Empfang und einen vollen Akku über den oberen Rand des Screenshots. Weg sind die Uhrzeit von gestern und der halbleere Akku. Das geht nur bei einem füllenden Bild. Bei Laptop und Monitor heißt der Schalter „Menüleiste“ und setzt die Seite unter eine Leiste mit Uhrzeit, WLAN und Akku, wie am Mac.

Klickstrecke#

Im Film machst du aus mehreren Screenshots eine Vorführung. Öffne die Mediathek über „Hinzufügen“ am Gerät, klick auf „Klickstrecke“ und dann die Bilder in der Reihenfolge an, in der sie erscheinen sollen. Unter „Je Bild“ stellst du die Sekunden ein, „Anreihen“ legt alles an. Jedes Bild bekommt sein Zeitfenster und einen Ausschnitt, auf den die Kamera fährt.

Achtung

Die Klickstrecke ersetzt die Bilder auf diesem Display und die Ausschnitte der Kamera, und sie setzt den Takt auf Anzahl der Bilder mal Sekunden je Bild. Einmal Strg + Z nimmt alles zusammen zurück.

Mit dem Telefon#

Telefone und Tablets lassen sich mit einem echten Telefon verbinden, auf dem die App von Showoff läuft. Klick oben auf „Kein Telefon“, dann auf „Code anzeigen“, und scanne den Code mit der App. Der Code gilt eine Minute.

  • Schaltest du am Telefon „Bildschirm übertragen“ ein, erscheint sein Bildschirm in der Mediathek.
  • „Bild“ sichert ein Standbild davon. Im Film nimmt „Clip“ bis zu 60 Sekunden auf.
  • „Sichern & anreihen“ sichert und hängt das Ergebnis hinter das letzte Bild. So nimmst du eine Klickstrecke Schritt für Schritt auf.
  • Das Telefon kann das Gerät auf der Bühne auch mit seiner eigenen Lage drehen. Ein Streifen auf der Bühne bietet dann „Übernehmen“ an, oder du brichst ab und die Drehung geht zurück.

Den eigenen Bildschirm aufnehmen#

Öffnest du die Mediathek für ein MacBook oder das Studio Display, steht dort statt des Telefons „Bildschirm aufnehmen“. Du wählst einen Tab, ein Fenster oder den ganzen Bildschirm, und die Aufnahme kommt als Clip in den Bestand. Nach 90 Sekunden ist Schluss, und die fertige Datei darf höchstens 25 MB haben. Scheitert das Hochladen, bleibt die Aufnahme im Browser liegen, und du kannst sie später hochladen oder verwerfen.